St.Galler Unternehmen nochmals optimistischer

Wednesday, 08. January 2014
Roger Tinner

Rund drei Viertel der Unternehmen in der Region St.Gallen beurteilen die derzeitige Wirtschaftslage als gut bis sehr gut. Für die kommenden sechs Monate rechnen denn auch zwei Drittel jetzt schon mit einer guten bis sehr guten Entwicklung. 75 Prozent von ihnen waren auch im letzten Halbjahr gut bis sehr gut beschäftigt – obwohl sie sich Mitte 2013 noch leicht skeptischer geäussert hatten. Das zeigt die aktuelle Umfrage der Wirtschaft Region St.Gallen (WISG) zu den Unternehmensperspektiven.

Die Einschätzungen der jeweils mehr als 100 Unternehmen aus Dienstleistung, Industrie, Bauwirtschaft und Handel in der Region St.Gallen sind - nach einer leicht höheren Skepsis noch im Sommer 2013 – wieder fast ungebrochen optimistisch. Allerdings muss beim Vergleich mit der ganzen Ostschweiz festgehalten werden, dass für fast drei Viertel der in der engeren Region St.Gallen anässigen Firmen Auslandaufträge keine Rolle spielen.

Geschäftslage bei 75 Prozent gut bis sehr gut

Per Ende 2013 erachteten 72 Prozent (fast gleich viele wie im Vorjahr) der Unternehmen die derzeitige Geschäftslage als gut bis sehr gut, wobei auch die «sehr gut»-Bewertungen wieder auf über 22 Prozent gestiegen sind. Der aktuelle Auftragsbestand erhält über 65 Prozent der «gut bis sehr gut»-Stimmen (3 Prozent mehr als im Vorjahr). Die Zahl der «unbefriedigend»-Stimmen ist auf nur noch 5 Prozent (Vorjahr 7,5 Prozent) zurückgegangen.

Die Entwicklung der Geschäftslage in den kommenden sechs Monaten wird von nur 7 Prozent als «unbefriedigend» beurteilt. 65,5 Prozent rechnen mit einer guten bis sehr guten und 27,5 Prozent mit einer befriedigenden Entwicklung.

Personalbestand stabil

Optimistisch zeigen sich die Unternehmen auch bei der Entwicklung der Anzahl Beschäftigter: Nur gerade 11 Prozent gehen von weniger Personal aus. 70,5 Prozent der Antwortenden dagegen rechnen mit gleichbleibendem und 18,5 Prozent mit steigendem Personalbestand rechnen.

Die pessimistische Einschätzung betreffend Entwicklung der Preise hat sich gegenüber dem Vorjahr etwas entschärft: 22 Prozent (Vorjahr: 30 Prozent!) rechnen mit fallenden, 71,5 Prozent mit gleichbleibenden Preisen. Und immerhin rund 5 Prozent (Vorjahr: 2,5 Prozent) glauben, dass die Preise überhaupt steigen, von «stark steigenden» Preisen geht erneut kein einziges Unternehmen aus.

 Statistik der Umfrage-Ergebnisse Unternehmensperspektiven WISG 2003-2013.pdf

druckenzum Seitenanfangzurück