WISG: Nein zu Masseneinwanderungs-Initiative, Ja zu Fabi

Monday, 27. January 2014

Die Wirtschaft Region St.Gallen (WISG) sagt Nein zur Masseneinwanderungsinitiative und Ja zur Fabi-Vorlage. Beide Parolen hat der Vorstand mit Blick auf die Folgen für die regionale Wirtschaft getroffen: Eine Kontingentierung der Zuzüger aus dem Ausland würde die Wirtschaft behindern, und die Bahnvorlage sorgt dafür, dass die Mobilität der Mitarbeitenden via öffentlichen Verkehr auch in Zukunft gesichert ist.

Die Wirtschaft Region St.Gallen fasst nur dann Parolen für eidgenössische Vorlagen, wenn deren Auswirkungen auch für die regionale Wirtschaft von Bedeutung sind. Dies ist bei den beiden genannten Vorlagen aus Vorstandssicht klar der Fall.

Die WISG ist überzeugt, dass insbesondere eine Annahme der Masseneinwanderungsinitiative schwerwiegende Folgen für die Wirtschaft haben könnte. Der Fachkräftemangel ist gerade bei KMU ein Problem, das dank der Zuwanderung in den vergangenen Jahren weniger akut ist als auch schon. Eine Rückkehr zu den früheren Kontingenten würde insbesondere den administrativen Aufwand wieder deutlich erhöhen. Die bei einer Annahme zu befürchtende Aushandlung neuer Verträge mit der EU könnte zudem auch in anderen Bereichen klare Verschlechterungen bringen, die sich auf Wachstum und Weiterentwicklung des Wirtschaftsplatzes Schweiz negativ auswirken würden.

Die Vorlage zu Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur («Fabi») ermöglicht einen Ausbau des Angebots, Betrieb und Substanzerhalt der bestehenden Infrastruktur werden auf eine solide finanzielle Basis gestellt und der Güterverkehr erhält bessere Verbindungen und mehr Qualität auf den Schienen. 

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