Vögelinsegg: Berit-Klinik kann bauen

Saturday, 08. March 2014

Drei Monate nach Genehmigung des Quartierplans «Vögelinsegg» liegt die Baubewilligung für den Neubau der Berit-Klinik vor. Wenn alles planmässig läuft, werden hier ab Anfang 2016 die Patientinnen und Patienten behandelt. Der Neubau bringt rund 200 Arbeitsplätze in die Gemeinde Speicher.

«Ich bin sehr glücklich und erleichtert», hält Peder Koch, Direktor der Berit-Klinik fest: «Mit grosser Freude habe ich heute stellvertretend für das ganze Berit-Team die Baubewilligung von Gemeindepräsident Peter Langenauer in Empfang genommen.» Bereits im nächsten Monat soll die Vergabe des Bauauftrags an ein Generalunternehmen entschieden werden. Koch rechnet damit, dass die Bauarbeiten Ende 2015 abgeschlossen sein werden, «wenn alles nach Plan verläuft». Koch, der sich selbst als eher ungeduldigen und emotionalen Menschen sieht, wenn es um die Umsetzung wichtiger Projekte geht, lobt die Zusammenarbeit mit den Behörden. Die Baubewilligung sieht er als «Grundlage für eine neue Ära in der über 30-jährigen Erfolgsgeschichte der Berit-Klinik».

Freude auch bei der Gemeinde

Gemeindepräsident Peter Langenauer, der für die Koordination der Projekte auf der «Vögelinsegg» eine Lenkungsgruppe eingesetzt hat, zeigt sich ebenfalls sehr erfreut: «Eine lange Planungsphase ist nun zu einem guten Ende gekommen.» Ihn freut insbesondere die Tatsache, dass mit dem Projekt in Speicher rund 200 neue Arbeitsplätze entstehen und den bisherigen Abwärtstrend im Bereich Arbeitsplätze stoppen. «Das ist höchst erfreulich», sagt er, und: «Es profitiert nicht nur Speicher, es profitiert die ganze Region.»

Rund 200 Arbeitsplätze

Die Berit-Klinik bringt über 200 Arbeitsplätze in die Gemeinde. Die Belegärzte werden ihr Einkommen aus der Operationstätigkeit in Speicher versteuern. Jährlich sind rund 7'000 Operationen bzw. 20'000 Eingriffe geplant bzw. möglich. Das Klinikprojekt umfasst 80 Betten und 4 Operationssäle. Hinzu kommt noch eine Tagesklinik für ambulante Operationen. Die Klinik wird über eine eigene Radiologie- und Laborabteilung verfügen. Eine grosse Physiotherapie mit Therapiebad ist ebenfalls Teil des Neubaus. Und Klinikdirektor Peder Koch fügt an: «Auch die Einbindung der umliegenden Hausärzte liegt der Klinik sehr am Herzen.»

Rücksicht auf Landschaft und Quartier

Der Berit-Neuab nimmt wie die weiteren geplanten Bauten auf der «Vögelinsegg» in Architektur und Erschliessung stark auf die bestehende Landschaft und Bebauung Rücksicht: Die Kulturobjekte werden durch angepasste Dimensionen geschützt, und mit der markanten, einmaligen Lage an der St.Gallerstrasse gehen die Architekten und Planer sensibel um. Gleichzeitig werden landschaftsprägende Elemente aufgenommen, wichtige Bäume erhalten, und die Vögelinsegg wird durch Details wie Plätze, Wege und Bepflanzungen aufgewertet.

Das Erschliessungskonzept ermöglicht eine minimale verkehrliche Belastung der Vögelinsegg. Kernpunkt des Konzeptes ist die direkte Zu-/Wegfahrt für Besucher, Patienten, Personal und Bewohner von der St. Gallerstrasse in das unterirdische Parking, von dem aus alle drei Projekte erschlossen werden. In unmittelbarer Nähe liegt auch die Haltestelle der Appenzellerbahn.

Weitere Projekte auf «Vögelinsegg»

Ebenfalls auf der «Vögelinsegg» geplant sind die Augenklinik Bellavista und eine Wohnüberbauung der Vögelinsegg Wohnen AG. Beide Bauherrschaften werden zu einem späteren Zeitpunkt über ihre Projekte informieren.

Bildlegende

Visualisierung eines Mehrbettzimmers im Neuba der Berit-Klinik in Speicher.

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