Familienplattform Ostschweiz bestätigt Vorstand

Thursday, 06. March 2014

Neue Aufgaben anpacken

Die Familienplattform Ostschweiz (FPO) bestätigte an ihrer Generalversammlung vom Mittwochabend, 5. März, in Altstätten den Vorstand. Die Jahresrechnung, das Budget und eine Statutenänderung wurden ebenfalls «familienfreundlich schnell» genehmigt. 2014 stehen bedeutende neue Aufgaben an.

Geschäftsführerin Corinne Indermaur sagte, dass das Jahr 2013 insbesondere in den Regionen Toggenburg und Fürstentum Liechtenstein im Zeichen des Ausbaus gestanden sei. Die telefonische Beratung werde von Mitgliedern immer häufiger in Anspruch genommen, so Indermaur. Vor allem im Thurgau wolle man indes noch mehr Mitglieder gewinnen. Sie werde deshalb seit kurzem von einer Person in der Administration stundenweise unterstützt, um in der Akquisition aktiver zu werden. Auf der anderen Seite hat sich Indermaur für den Ausbau der Online-Plattform eingesetzt: Für Familien, die sich für familienergänzende Kinderbetreuung interessieren, gebe es mittlerweile kein vergleichbares Angebot in dieser Grössenordnung.

Mitgliederzuwachs erwartet

Der Vorstand mit Präsident Christof Stürm, Nadine Hoch, Annette Nitsche, Christian Ernst und David Ganz wurde einstimmig wiedergewählt. Christoph Stähelin musste aus Zeitgründen aus dem Vorstand zurücktreten. In der Jahresrechnung 2013 resultierte ein Gewinn von gut 26‘000 Franken, weil gewisse Projekte auf das Jahr 2014 verschoben wurden. Sie wurde einstimmig gutgeheissen. Das Budget, das von einem weiteren Mitgliederzuwachs ausgeht und einen kleinen Vorschlag ausweist, wurde ebenfalls einstimmig genehmigt. Damit alle Mitglieder stimmberechtigt werden, hat die Generalversammlung dem Antrag des Vorstands entsprochen, die Statuten zu ändern: Damit gibt es laut Präsident Christof Stürm nur noch eine Mitgliederkategorie, und auch die früheren Gönnermitglieder können ihre Stimme einbringen.

Betagte Personen betreuen

Letztes Jahr hat die FPO laut Stürm bei der Fachhochschule St.Gallen zudem eine Studie in Auftrag gegeben um herauszuschälen, welche Herausforderungen die Betreuung von betagten, älteren Personen im heutigen Berufs- und Familienalltag mit sich bringt. Das Jahr 2014 stehe deshalb im Zeichen des Projekts «Elder Care» (Seniorenbetagtenpflege), so Corinne Indermaur. Das Ziel bestehe darin, möglichst viele Angebote auf der FPO-Internetplattform zu platzieren, die helfen, Lösungen für die Betreuung älterer Menschen zu finden. Vorläufig beschränke sich das Angebot auf den Kanton St.Gallen. Erste Gespräche mit anderen Kantonen seien bereits angelaufen.

Nach der Versammlung nahmen die Mitglieder einen Augenschein der Produktion der computergesteuerten industriellen Schneidsysteme des FPO-Mitglieds und Gastgebers der Versammlung, der Zünd Systemtechnik AG in Altstätten.

Bildlegende

Rüsten sich für neue Projekte: Der Präsident und die Geschäftsführerin der Familienplattform Ostschweiz, Christof Stürm und Corinne Indermaur.

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