Familienplattform Ostschweiz verdoppelt Angebote

Tuesday, 21. January 2014

Familienfreundlichkeit wird wichtiger

Angebote Die Familienplattform Ostschweiz (FPO) gewinnt stetig neue Mitglieder und hat ihre Internetangebote im vergangenen Jahr fast verdoppelt. Das erste volle Jahr mit einer professionellen Geschäftsstelle stand ganz im Zeichen des Ausbaus. Immer mehr Firmen setzen auf Familienfreundlichkeit.

Die Geschäftsführerin der FPO, Corinne Indermaur, unterstützt Unternehmen in ihrem Bestreben, dass Mitarbeitende Beruf und Familie noch besser unter einen Hut bringen können: «Es bestätigt sich, dass die FPO ein tolles Netzwerk bietet. Mein Ziel, unsere Aktivitäten zu intensivieren und unsere Angebote im Internet zu erweitern, konnte in grossen Teilen erreicht werden. Unsere Homepage ist in der ganzen Ostschweiz und neuerdings auch im Fürstentum Liechtenstein eine beliebte Plattform für Unternehmen und Mitarbeitende.»

Fast 800 Angebote

Dementsprechend ist die FPO gewachsen: Dem Verein sind mittlerweile über 93 öffentliche Körperschaften und führende Unternehmen aus den Kantonen St. Gallen, Thurgau und beider Appenzell angeschlossen (Vorjahr: 86). Ebenfalls können Familien, die sich für familienergänzende Kinderbetreuung interessieren, aus noch mehr Angeboten der FPO auswählen: 798 Institutionen sind eingetragen (Vorjahr 459), womit zum Beispiel die Suche nach passenden Kinderkrippen einfacher wurde. Zu den familienergänzenden Kinderbetreuungs-Institutionen, die mit der Familienplattform Ostschweiz zusammenarbeiten, gehören Kindertagesstätten, schulergänzende Betreuungsangebote, Tagesfamilienbetreuung, Ferienbetreuung oder auch Spielgruppen.

Mehr Regionen dabei

Indermaur betont, dass die FPO darüber hinaus weitere Aktivitäten anbietet beziehungsweise plant. So könnten Unternehmen oder berufstätige Eltern nicht nur von den Informationen auf der Homepage profitieren, sondern auch weiterführende Beratung in Anspruch nehmen. Das Jahr 2013 sei insbesondere in den Regionen Toggenburg und Fürstentum Liechtenstein im Zeichen des Ausbaus gestanden, wo Indermaur verschiedene Unternehmen als neue Partner gewinnen konnte und auch in Kontakt mit den regionalen Wirtschaftsorganisationen steht. Sie stelle aber auch fest, dass noch Überzeugungsarbeit geleistet werden müsse: «Familienfreundlichkeit wird immer wichtiger, aber ich spüre zum Teil auch Vorurteile und Widerstände. Es ist mir ein Anliegen, mit meiner Tätigkeit aufzuzeigen, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie keine Schöndenkerei ist, sondern konkreten betriebswirtschaftlichen wie auch familiären und gesellschaftlichen Nutzen bringt.» 2014 sollen deshalb gemäss Indermaur weitere Projekte lanciert werden. Partnerschaften mit führenden Firmen sollen exemplarisch aufzeigen, wie flexible Arbeitszeitmodelle dazu beitragen, ehrgeizige Unternehmensziele zu erreichen.

Bildlegende

Corinne Indermaur (hier in einer Kinderkrippe) setzt sich für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Arbeitswelt ein.

druckenzum Seitenanfangzurück