Zufriedene FHS-Absolvierende

Wednesday, 13. July 2011

Dass der Praxisbezug an der FHS St.Gallen nicht nur ein Schlagwort ist, beweist die Tatsache, dass die Studierenden keine Mühe auf dem Arbeitsmarkt bekunden. In allen drei Fachbereichen haben über 80% der Studierenden bereits vor dem Abschluss einen Job oder andere Pläne. Die dabei meist genannte zukünftige berufliche Stellung ist die der Fachkraft, wie die neuste Befragung der Absolvent(inn)en zeigt.

An der FHS St.Gallen wird jährlich eine Befragung der Absolventinnen und Absolventen der drei verschiedenen Fachbereichen Wirtschaft, Soziale Arbeit und Gesundheit durchgeführt. Sinn und Zweck solcher Erhebungen sind die gewonnenen Rückschlüsse bezogen auf die Ausbildungsqualität und die Zufriedenheit der Studierenden.

Aus Sicht der Studierenden ist das wichtigste Merkmal für eine erfolgreiche Stellensuche die Berufserfahrung vor dem Studium, wie sie an einer Fachhochschule üblicherweise verlangt wird. Absolventen der Sozialen Arbeit und der Gesundheit erachten ausserdem den FHS-Abschluss für den Arbeitsmarkt als sehr wichtig.

Geringfügige Lohnunterschiede

Bei den Einstiegssalären gibt es zwischen den Fachbereichen kleine Unterschiede. 65% aller Betriebsökonomen werden im neuen Job 75‘000 bis 90‘000 Franken Jahreslohn erhalten. In der Sozialen Arbeit beträgt der Anteil der Studierenden in dieser Lohnkategorie 56%, im Fachbereich Gesundheit werden dagegen 57% der Absolventinnen und Absolventen ein Jahressalär von 65‘000 bis 80‘000 Franken beziehen. Geringer sind die Unterschiede zwischen den Fachbereichen wiederum, wenn es um den Nutzen des Studiums für die persönliche Entwicklung geht. 83% der Wirtschaftsabsolvierenden schätzen den Nutzen erfreulicherweise als hoch bis sehr hoch ein, noch höhere Werte erreichen diese Antworten bei Studierenden der Sozialen Arbeit (90%) und der Gesundheit (92%).

Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Für die meisten Studierenden bedeutet der Bachelor-Abschluss an der FHS St.Gallen das vorläufige Ende ihrer Ausbildung, nur eine kleine Minderheit will unmittelbar nachher mit dem Masterstudium oder einer anderen Zusatzausbildung weitermachen. Damit ergibt sich ein insgesamt positives Bild für die FHS St.Gallen, da eine überwiegende Mehrheit der Studierenden ihr Studium als nützlich wahrnimmt und folgerichtig bei der Jobsuche keine Probleme hat.

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