Projekt „Zukunft St.Galler Innenstadt“ lanciert

Thursday, 15. September 2016

Wie kann dem Strukturwandel und dem veränderten Einkaufsverhalten in der Innenstadt wirksam begegnet werden? Stadtrat und St.Galler Wirtschaftsverbände erarbeiten unter dem Titel „Zukunft St.Galler Innenstadt“ derzeit ein Zukunftsbild samt Massnahmenplan. Am Mittwoch, 14. September 2016 wurde das Projekt mit einem ersten Themen-Forum lanciert.

Rund 100 Personen haben am ersten Forum „Zukunft St.Galler Innenstadt“ teilgenommen. Eingeladen waren Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer, verschiedene Vertreterinnen und Vertreter von Wirtschaftsverbänden, Gassengesellschaften, Quartiervereinen, Innenstadtgewerbe, Gastronomie, Tourismus und Verwaltung.

Der gegenwärtige Strukturwandel stellt die Innenstädte in Schweizer Städten vor grosse Herausforderungen. Es müssen neue Ansätze und Lösungen für die Belebung der Zentren gefunden werden, um dem zunehmend feststellbaren „Lädelisterben“ entgegenzuwirken. So soll die St.Galler Innenstadt im Rahmen des Projekts „Zukunft St.Galler Innenstadt“ in ihrer Funktion als attraktiver Erlebnis- und Aufenthaltsort nachhaltig gestärkt werden. Getragen wird das Projekt von den hiesigen Wirtschaftsverbänden und der Stadt St.Gallen. Ziel ist es, im kommenden halben Jahr ein umfassendes Zukunftskonzept und Massnahmenpaket zu erarbeiten. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es ein konstruktives Miteinander der wesentlichen Anspruchsgruppen, die sich am Mittwoch, 14. September 2016, zum ersten Forum „Zukunft St.Galler Innenstadt“ zusammengefunden haben.

In einer ersten Phase werden mittels Zielgruppen- und Angebotsanalyse Informationen und Daten gesammelt. Anschliessend werden die Ergebnisse in einem zweiten Forum präsentiert. Basierend darauf wird als Leitplanke für Zukunftskonzept und Massnahmenplan eine Vision erarbeitet.

Parallel zum Projekt „Zukunft St.Galler Innenstadt“ startet im vierten Quartal 2016 auch das partizipative Verfahren zur Neugestaltung von Marktplatz, Bohl und Blumenmarkt mit einer öffentlichen Informationsveranstaltung. Die beiden Verfahren sollen sich gegenseitig ergänzen. 

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