Erste EcoOst-Arena im autobau in Romanshorn: Ist die Ostschweiz mehr als ein Phantom?

Tuesday, 15. August 2017

Die Ostschweiz glänzt unter den Schweizer Grossregionen nicht mit Geschlossenheit und Dynamik. Mit der EcoOst-Arena, die am 30. August erstmalig durchgeführt wird, wollen die beiden Industrie- und Handelskammern Thurgau und St.Gallen-Appenzell den Gründen für den schwachen Zusammenhalt mit Entscheidungsträgerinnen und -trägern aus Politik und Wirtschaft nachspüren. Auf dem Podium werden Bundespolitiker und Regierungsmitglieder aus den vier Ostschweizer Kantonen SG, TG, AR und AI vertreten sein.

Wir sind in der Ostschweiz stolz auf unsere regionalen und kantonalen Identitäten. In Zeiten der Globalisierung vermitteln sie ein Gefühl der Sicherheit und Vertrautheit. Aber sind wir so mittel- und langfristig erfolgreich? Oder müssten wir vermehrt gemeinsame Ostschweizer Interessen vertreten? Mit den EcoOst-Veranstaltungen wollen die beiden Industrie- und Handelskammern St.Gallen-Appenzell und Thurgau die Ostschweiz als Wirtschaftsregion ins Schaufenster stellen. Auch die am 30. August erstmals stattfindende EcoOst-Arena hat dies zum Ziel und bringt politische Akteure und Interessierte aus den Kantonen St.Gallen, Thurgau und beiden Appenzell zusammen. Denn es gibt zahlreiche Herausforderungen, die ein gemeinsames Ostschweizer Handeln erfordern.

In der ersten Durchführung wird die Grundsatzfrage diskutiert, ob die Ostschweiz mehr ist als nur ein Phantom. Einleitend präsentieren Vertreter der beiden Handelskammern den EcoOst-Monitor. Dieser vergleicht die wirtschaftliche Entwicklung der Ostschweiz mit der Entwicklung anderer Schweizer Wirtschaftsregionen. Aus der Politik dürfen wir hochkarätige Gäste begrüssen. Nebst Ständerätin Brigitte Häberli werden Vertreter der Kantonsregierungen erwartet: Landammann und Nationalrat Daniel Fässler (AI), Landammann Paul Signer (AR), Regierungsrat Jakob Stark (TG) und Regierungsrat Benedikt Würth (SG).

 

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