EMF2011: Positive Schlussbilanz

Wednesday, 21. December 2011

Eidgenössisches Musikfest 2011: Rechnung dank Defizitgarantie ausgeglichen 

Das Eidgenössische Musikfest 2011 in St.Gallen hat ein knappes halbes Jahr nach Festschluss Bilanz gezogen: OK und Trägerverein ziehen eine inhaltlich überaus positive Bilanz: Die Rückmeldungen der 522 teilnehmenden Musikvereine über das «Eidgenössische» fielen sehr gut, zum Teil fast euphorisch aus. Finanziell konnte – insbesondere aufgrund des ersten verregneten Wochenendes und entsprechend tieferen Einnahmen in den Festwirtschaften – die Rechnung nur mit Hilfe der Defizitgarantien von Stadt und Kanton ausgeglichen gestaltet werden.

Bei einem Gesamtertrag von gut 6 Millionen und einem Aufwand von gut 6,4 Millionen Franken resultierte ein Defizit von rund 400'000 Franken. Aufgrund der bereits im Vorfeld beschlossenen Defizitgarantien von Stadt und Kanton St.Gallen in Höhe von je 200'000 Franken konnte die Schlussrechnung dennoch ausgeglichen abgeschlossen werden. Für Finanzchef Felix Walker liegt das finanzielle Resultat zwar unter den Erwartungen, ist aber zu begründen: «Unser Ziel war – neben einem erlebnisreichen und einwandfrei organisierten Fest – ein ausgeglichener Rechnungsabschluss. Insbesondere das erste Festwochenende mit Dauerregen hat aber verhindert, dass wir die budgetierten Einnahmen erreichen konnten.»

OK und Trägerverein (er besteht aus acht Musikvereinen aus der Stadt St.Gallen) freuten sich an ihren Sitzungen aber vor allem über die vielen Komplimente und positiven Feedbacks zu Organisation und Festatmosphäre am Eidgenössischen in St.Gallen. Aus Sicht des Organisationskomitees haben sich das Gesamtkonzept wie auch die Teilkonzepte der Ressorts bewährt. Nicht im erwarteten Ausmass gelungen ist die Verknüpfung von Olma-Areal und Innenstadt. Allerdings war auch dafür der dauerverregnete Start mitverantwortlich, der eine feierliche Eröffnung auf dem Klosterplatz ebenso verhinderte wie einen gelungenen Start eines Volksfestes in der Stadt.

An der Sitzung des Organisationskomitees dankte Hubert Schlegel noch einmal allen Beteiligten für das grosse Engagement und rief dazu auf, das Fest nicht nur am finanziellen, sondern vor allem am ideellen Ergebnis zu messen: Es sei gelungen, in einzigartiger Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand, Sponsoren, Organisationskomitee, städtischen Musikvereinen, Armee, Zivilschutz und rund 4000 zivilen, freiwilligen Helferinnen und Helfern St.Gallen als ideale Gastgeberin für Grossanlässe zu positionieren und den über 500 Vereinen mit mehr als 20'000 Musikant(inn)en sowie den Festbesuchern ein einmaliges Erlebnis zu bieten: «Darauf dürfen alle stolz sein, die einen Beitrag zu diesem Erfolg geleistet haben», hielt Schlegel fest.

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