Empfehlung für die bürgerlichen Kandidaturen

Monday, 13. February 2012

Die Wirtschaft Region St.Gallen (WISG) empfiehlt neben den bisherigen Martin Gehrer, Willi Haag, Stefan Kölliker und Benedikt Würth auch die neuen bürgerlichen Kandidaten für die St.Galler Regierung, Michael Götte und Martin Klöti, zur Wahl. Die Unterstützung der WISG haben auch 17 bürgerliche Kantonsratskandidatinnen und -kandidaten aus der Region St.Gallen.

Der WISG-Vorstand hat seine Nominationen und Parolen für die Wahlen und Abstimmungen vom 11. März verabschiedet. Bei den Wahlen in die Kantonsregierung empfiehlt die WISG – in Übereinstimmung mit der Empfehlung der Industrie- und Handelskammer insgesamt sechs Bürgerliche zur Wahl: Martin Gehrer, Willi Haag, Stefan Kölliker, Benedikt Würth (alle bisher) sowie Michael Götte und Martin Klöti. Die beiden neuen Kandidierenden würden aus Sicht der WISG insbesondere auch die Region St.Gallen-Bodensee mit repräsentieren, in der sie sich auch im Rahmen des Standortmarketings stark engagiert haben.

Kantonsrat: 18 Kandidaturen

Auf die ideelle Unterstützung der WISG können insgesamt 18 bürgerliche Kandidaturen für den Kantonsrat rechnen – der grösste Teil davon als Inhaber oder Führungskraft in einem Mitgliedsunternehmen, einige weitere aus befreundeten Verbänden. Von der CVP werden Markus Bollhalder (bisher), Stefan Grob, Michael Hugentobler, Fabian Koch, Boris Tschirky und Marc Schäfer empfohlen, von der FDP Walter Locher, Arno Noger (beide bisher) sowie Roger Dornier, Barbara Frei, Hannes Kundert, Felix Keller (Geschäftsführer Gewerbe Stadt St.Gallen) und Felix Koller. Von der SVP werden Kurt Alder, Markus Blum (Wahlkreis Rorschach), Karl Güntzel (Geschäftsführer HEV St.Gallen), Hans M. Richle (alle bisher) und Heinrich Seger unterstützt.

Zweimal Nein, einmal Ja

Gefasst wurden auch Parolen zu drei eidgenössischen Volksabstimmungen: Die Volksinitiative «Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen» wird abgelehnt, weil sie mit den Interessen von Gewerbe und Wirtschaft nicht verträglich ist. Die «Bauspar-Initiative» wird zur Annahme empfohlen, weil sie den Erwerb von Wohneigentum fördert und damit – indirekt - auch Gewerbe und KMU unterstützt. Zur Ablehnung empfohlen wird die Volksinitiative «6 Wochen Ferien für alle» Die Volksinitiative will, dass alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen Anspruch auf mindestens sechs Wochen bezahlte Ferien pro Jahr erhalten. WISG empfiehlt diese Initiative abzulehnen. Sie treibt die Personalkosten unnötig in die Höhe, reduziert die Flexibilität und ist damit schädlich für die KMU. 

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