Region prämiert vier weitere Projektideen

Monday, 12. March 2012

Die Jury hat vier weitere Projekte der insgesamt 47 Projektideen prämiert, welche am 2. Standortforum erarbeitet wurden. Die Region unterstützt damit gesamthaft neun Projekte, die sie gemeinsam mit den Projektteams weiter vorantreiben möchte. Die Buntheit der prämierten Projektideen wiederspiegelt die Teilnehmervielfalt vom 2. Standortforum.

270 Teilnehmende, 47 Projektideen und eine geforderte Jury sind das Resultat des 2. Standortforums, welches Ende Januar 2012 stattfand. Bereits bei der Verkündung der prämierten Projekte wurde eine zweite Juryrunde angekündigt. Diese hat nun stattgefunden.

Intensiv nochmals mit Projektideen befasst

Die 8-köpfige Jury mit Vertretern aus Bildung, Wirtschaft, Gesundheit, Kultur und Politik haben in einer zweiten Runde erneut intensiv diskutiert und als Resultat vier weitere Projektideen prämiert: Die Idee eines Hofnarren, der als Figur in der Region präsent ist, interveniert, unterhält und reflektiert. Die Idee ein Think-Tank mit Querdenkern zu schaffen, die in der Region vielfältig operieren und den Mut haben, die „etwas anderen“ Ideen umzusetzen. Die Idee Meetoring, die in jungen Menschen die Freude am Unternehmersein wecken möchte. Die Idee der Zwischennutzungen / Kulturraumbörse / Zwischen Nischen. Diese wurde am Forum von drei Projektteams erarbeitet und soll nun als eine gemeinsame Idee weiterverfolgt werden.

Standortforum als interdisziplinäre Vernetzungswerkstatt

Alle Siegerprojekte haben gemeinsam, dass sie in einer interdisziplinären Arbeitsgruppe weiter vorangetrieben werden. Bereits am Forum haben unterschiedliche Personen an der Stärkung des Lebens- und Wirtschaftsraumes gearbeitet und diese Teilnehmervielfalt spiegelt sich in den einzelnen Projektteams wieder. „Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit und Vernetzung macht die Projekte inhaltlich so spannend und vielversprechend“, ist Peter Thoma, Jurypräsident überzeugt.

Nächste Schritte für die Gewinnerprojekte

Die Initiatoren der neun Projektideen erhalten von der Region einem Beitrag für die Erarbeitung eines Vorprojektes. Mit den fünf Projektteams, deren Idee bereits am Standortforum prämiert wurde, sind bereits Gespräche geführt und die weiteren Schritte sowie der Unterstützungsbetrag definiert worden. Mit den vier neuen Projektteams werden zurzeit diese Gespräche aufgegleist. Die Vorprojekte sollen Ende Mai bzw. Ende Juni vorliegen und dienen der Jury als Grundlage für die Entscheidung bezüglich einer allfälligen weiteren Mitfinanzierung. In jedem Fall wird die definitive Unterstützung seitens der Region davon abhängig sein, ob mindestens die Hälfte der für die Erarbeitung und Umsetzung des Projekts notwendigen Aufwendungen über Dritte mobilisiert werden können.

Was passiert mit den restlichen Ideen?

Die weiteren erarbeiteten Projektideen landen nicht im Papierkorb. Die Geschäftsstelle wird mit den Verantwortlichen der Ideen Kontakt aufnehmen und eine mögliche weitere Bearbeitung bzw. Weiterleitung prüfen. Rolf Geiger, Geschäftsleiter der Region und Jurymitglied sieht bereits jetzt schon konkrete Anknüpfungspunkte. „Weshalb die Idee des Stadt-Dominos nicht als Startpunkt eines Kinderfestes verwenden.“

 

Weitere Informationen und Projektbeschriebe

druckenzum Seitenanfangzurück