WISG-Debatte: «Kulturinfarkt» Provokation oder Realität?

Tuesday, 03. April 2012
Roger Tinner

Pius Knüsel, Direktor von Pro Helvetia, ist als Co-Autor von des Buches «Kulturinfarkt» so bekannt wie umstritten. Nun stellt er sich auf Einladung der Wirtschaft Region St.Gallen (WISG) und des St.Galler Tagblatts der Diskussion mit regionalen Kultur- und Wirtschaftsexponent(inn)en. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 3. Mai, um 18 Uhr im Pfalzkeller statt, der Eintritt ist frei.

Die internationale Kulturszene reagiert konsterniert und entsetzt – im «besten Fall» irritiert – auf die Thesen des Buches «Kulturinfarkt, das der Direktor von Pro Helvetia, Pius Knüsel, gemeinsam mit Armin Klein, Stephan Opitz und Dieter Haselbach verfasst hat. Nur wenige sehen die provokativen Thesen als Impuls, neu und unbefangen über das Subventionssystem nachzudenken und zu diskutieren.

Genau diesen Impuls aufnehmen will die Veranstaltung, die Wirtschaft Region St.Gallen (WISG) und St.Galler Tagblatt gemeinsam durchführen. Nach einem einleitenden Referat werden in einer Podiumsdiskussion aktuelle Vorhaben und Diskussionen in der Kulturstadt St.Gallen vor dem Hintergrund dieser Thesen diskutiert.

Neben Pius Knüsel, Direktor Pro Helvetia, nehmen Kathrin Hilber, Regierungsrätin, Dr. Daniel Studer, Direktor Historisches Museum St.Gallen, und Christoph Solenthaler, Unternehmer, an der Diskussion teil. Moderiert wird der Anlass von Philipp Landmark (Chefredaktor St.Galler Tagblatt) und Roger Tinner (Geschäftsführer WISG).

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