Was sind gute Studierende?

Tuesday, 30. October 2012

Am Schweizer Bildungsforum diskutieren die drei St.Galler Rektoren der Universität, der Fachhochschule und Pädagogischen Hochschule in St.Gallen über das Thema „Studierfähigkeit“. Was bedeutet das für Hochschulen, vorgelagerte Schulen wie Gymnasien und Berufsmaturitätsschulen sowie die Bildungspolitik?

„Was sind gute Studierende und wie gut sind Studierende?“ Diese Frage wirft am Dienstag, 6. November, das zweite Schweizer Bildungsforum in St.Gallen auf. Es beginnt um 18 Uhr mit einer Begrüssung des St.Galler Bildungsdirektors Stefan Kölliker im Pfalzkeller beim Regierungsgebäude.

Studierfähigkeit in Zeiten von Bologna

In den beiden Input-Referaten beleuchten Prof. Dr. Franz Eberle vom Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Zürich und Prof. Dr. José Gomez vom Zentrum für Hochschulbildung ZHB der Fachhochschule St.Gallen (FHS) die Studierfähigkeit von gymnasialen und Berufsmaturandinnen und -maturanden. Welche Ansprüche bestehen – und wie sieht die Wirklichkeit aus? Im Anschluss diskutieren die drei St.Galler Hochschulrektoren Prof. Dr. Erwin Beck (Pädagogische Hochschule), Prof. Dr. Thomas Bieger (Universität) und Prof. Dr. Sebastian Wörwag (Fachhochschule) die Thematik hochschulartenübergreifend. Die Sicht der Politik bringt die Thurgauer Ständerätin und Präsidentin des Beirates von FH Schweiz, Brigitte Häberli ein. Der Kommunikationsberater Prof. Dr. Iwan Rickenbacher moderiert die Runde.

Die Schweizer Hochschulen sind seit der Einführung der Bologna-Studiengänge mit einem neuen Paradigma konfrontiert, das mit dem Slogan «shift from teaching to learning» umschrieben wird. Gemeint ist die Verlagerung vom Lehren zum Lernen. Das Selbststudium hat dabei stark an Bedeutung gewonnen, und die Anforderungen an die Studierenden haben sich verändert. Doch was genau sind gute Studierende? Was bedeutet Studierfähigkeit, also welche Kompetenzen müssen Studierende mitbringen, um ihr Studium erfolgreich zu gestalten? Und wie gut erfüllen sie die gestellten Anforderungen? Wo liegen ihre Stärken, in welcher Hinsicht besteht Handlungsbedarf? Welche Schlussfolgerungen lassen sich für die Hochschulen, die vorgelagerten Schulen und die Bildungspolitik ableiten?

Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich an Führungspersonen aus Hochschulen, Dozierende und Studierende sowie Interessierte aus der Arbeitswelt und der Bildungspolitik. Anmelden kann man sich bis zum 2. November auf www.fhsg.ch/bildungsforum oder per Telefon an 071 226 16 16.

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