Studie zu “Innovationen St.Gallen Plus“ vorgestellt

Monday, 23. September 2013

Insbesondere Bildung, Forschung und Innovation treiben neben dem Un-ternehmertum den Schweizer Wirtschaftsmotor an. Diese Kompetenzen gilt es auch in der Wirtschaftsregion St.Gallen weiterzuentwickeln. So kann diese ihre Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zur nationalen und internationalen Konkurrenz stärken und als attraktiver Standort den Nährboden für eine prosperierende Wirtschaft festigen.

Mit dieser Studie will die Trägerschaft (Städte St.Gallen und Gossau, die Region Appenzell AR - St.Gallen - Bodensee sowie Empa, tebo, HSG, FHS, HSR, WISG) aufzeigen, mit welchen Rahmenbedingungen und Mass- nahmen die Innovationskraft weiter gestärkt werden kann. „Innovationen St.Gallen Plus“ hat zum Ziel, die Eigenheiten der Wirtschaftsregion St.Gallen in Bezug auf die wirtschaftliche Struktur und die Innovationskraft zu beleuchten, um geeignete Massnahmen zur Unterstützung und Förderung abzuleiten. Darauf aufbauend zeigt sie Lösungsansätze und Empfehlungen. Es ergibt sich ein Innovationssystem der Wirtschaftsregion St.Gallen sowie Massnahmen in folgenden Themenfeldern:

  • Wissenstransfer und Netzwerke 
  • Technologiepark bei der Empa 
  • Räume und Flächen 
  • Marketing und Kommunikation 
  • Netzwerkstandort des Swiss Innovation Park (SIP) 
  • Drehscheibe für eine „Kultur der Innovation“ 


Eine Empfehlung betrifft den Aufbau eines Technologieparks zur Förderung von Netzwerken und Innovationen in der Wirtschaftsregion. Dieser soll in unmittelbarer Nähe zum Standort der Empa liegen. Es soll ein Ort entstehen, wo Spitzenforschung und Wirtschaft in Kontakt treten können. Dieser Ort soll als Leuchtturm und Anlaufstelle für alle in der Region dienen, die sich mit Innovationen beschäftigen. Der Technologiepark wird in einen eigentlichen Innovationscampus integriert. Dieser soll später nebst der Empa, inspire irpd, dem Campus Waldau des NTB und dem Lerchenzentrum von STARTFELD weitere Institutionen, die mit Innovationsaktivitäten verbunden sind, umfassen. Der Innovationscampus seinerseits vernetzt sich wieder mit anderen Orten der Innovation wie z.B. mit der Universität St.Gallen, den Industriestandorten in St.Gallen West/Gossau Ost oder Arbon und möglichen Zentren wie St.Gallen-St.Fiden. Die Erstellung eines Konzepts „Räume und Flächen für die Innovation“ ist deshalb ein wesentliches Element der Innovationsförderung in der Wirtschaftsregion St.Gallen.

Eine zweite Massnahme besteht darin, dass sich der Kanton St.Gallen gemeinsam mit der Wirtschaftsregion St.Gallen, den angrenzenden Regionen und Kantonen als Netzwerkstandort Ost des Swiss Innovation Park bewirbt und sich als Innovationsstandort mit internationaler Ausstrahlung für spezifische Themen positioniert. Die Basis dazu ist durch die nationale Initiative, einen Swiss Innovation Park zu gründen, gegeben. Die Federführung für die nationale Standortwahl liegt bei der Konferenz der kantonalen Volkswirtschaftsdirektoren. Die Wirtschaftsregion Ostschweiz hat ein eminentes Interesse, dass diese Chance wahrgenommen wird. Basierend auf den bisher bekannten Anforderungen an einen Netzwerkstandort zeigt die Studie, dass dieser Raum als Standort die Bedingungen und Exzellenz-Kriterien erfüllen sollte. Für die Zusammenstellung des Bewerbungsdossiers arbeitet der Kanton St.Gallen eng mit den Nachbarkantonen sowie mit den relevanten Institutionen und Akteuren zusammen.

(Bildlegende: Visualisierung Technologiepark bei der Empa)

Weitere Informationen: www.innovation.stadt.sg.ch

 
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