WISG sagt Nein zur Güterbahnhof-Initiative

Monday, 22. February 2016

Die Wirtschaft Region St.Gallen (WISG) lehnt die Güterbahnhof-Initiative ab, weil sie die dringend nötige A1-Engpassbeseitigung gefährdet und eine wirkungsvolle Verkehrsentlastung der Quartiere verhindert.

Die WISG engagiert sich seit Jahren in der IG Engpassbeseitigung und sieht daher bei einer Annahme der Initiative die von Bund, Kanton und Stadt präsentierte Ideallösung gefährdet: Nur mit der Engpassbeseitigung inklusive unterirdischem Anschluss im Bereich Güterbahnhof und Tunnel Richtung «Liebegg» können für die Zukunft stundenlange Stausituationen verhindert werden. 

Quartiere entlasten und entwickeln

Eine rasche und städtebaulich gewünschte Entwicklung der betroffenen Quartiere ist aus Sicht der WISG nur bei einem Nein zur Initiative möglich, weil dann die Verkehrsanbindung quartierfreundlich gelöst werden kann. Die Tatsache, dass sich die betroffenen Quartiere gegen die Initiative aussprechen, ist für die WISG ein weiterer Grund, Nein zu sagen. Schliesslich, so die WISG in ihrer Stellungnahme, ist die Erreichbarkeit der Ostschweizer Metropole – ob mit Zug, Auto, Bus, Postauto oder Velo – einer der wichtigsten Standortfaktoren. Ein Nein ermöglicht die wirkungsvolle Entflechtung des Verkehrs, die allen dient.

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