Die Stadt St.Gallen im europäischen Städtevergleich

Tuesday, 30. August 2016

Eine Studie zum europäischen Städtevergleich zeigt erneut, dass die Stadt St.Gallen eine überdurchschnittliche Beschäftigungsdichte aufweist. Die ganze Studie kann auch im Internet auf www.statistik.stadt.sg.ch kostenlos heruntergeladen werden.

Im Auftrag der Stadt St.Gallen hat die Fachstelle für Statistik des Kantons St.Gallen zum dritten Mal nach 2012 und 2014 eine Studie zum europäischen Städtevergleich erarbeitet. Sie vergleicht anhand zahlreicher Indikatoren die Situation und Entwicklung in der Stadt St.Gallen mit jenen in neun Schweizer Städten sowie in 23 ähnlich grossen europäischen Städten mit Zentrumsfunktion.

In diesem Vergleich verzeichnet die Stadt St.Gallen eine klar überdurchschnittliche Beschäftigungsdichte und demnach eine grosse Bedeutung als Arbeitsplatzzentrum. Der Schwerpunkt der wirtschaftlichen Aktivität liegt mit 85% aller Arbeitsstellen im Dienstleistungssektor. Überdurchschnittlich vertreten sind mit 25% Anteil die unternehmensbezogenen Dienstleistungen, insbesondere weisen die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) mit 4,4% einen hohen Wert in einem bedeutenden Wachstumsmarkt aus. Klar unterdurchschnittlich ist in der Stadt St.Gallen die Steuerbelastung für Unternehmen mit einer effektiven Steuerlast von 14%. Die St.Galler Bevölkerung weist eine hohe Erwerbsbeteiligung auf, bei einer gleichzeitig niedrigen Arbeitslosigkeit. Wie in den meisten Vergleichsstädten ist die Bevölkerungszahl auch in St.Gallen steigend. Die Geburtenrate der St.Gallerinnen liegt auf mittlerem Niveau. Sie ist in den vergangenen Jahren jedoch stärker angestiegen als in den Vergleichsstädten. Entspannt präsentiert sich gemäss der Studie die Situation auf dem St.Galler Wohnungsmarkt, für Schweizer Verhältnisse sind überdurchschnittlich viele Wohnungen verfügbar. Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist auf sehr tiefem Niveau.

Die Studie steht auch im Internet auf www.statistik.stadt.sg.ch kostenlos zum Download bereit. Fragen zur Erstellung der Studie können an die Fachstelle für Statistik gerichtet werden (058 229 48 58). 

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