Textilland Ostschweiz» erhöht Anziehungskraft der Region

Thursday, 02. March 2017

Textilland Ostschweiz» erhöht Anziehungskraft der Region

 

«Textilland Ostschweiz» hat eine erfolgreiche Plattform geschaffen, die das Erbe der Region nachhaltig in die Zukunft trägt und die Anziehungskraft der Ostschweiz steigert. Peter Kuratli, Leiter des Amts für Wirtschaft und Arbeit des Kantons St.Gallen, lobte an der 7. Mitgliederversammlung die Arbeit des Vereins, die «dem Textilen in unserer Region ein Gesicht gibt». Auch 2017 wird der Verein neue Ideen umsetzen, um das Potenzial des Textillands weiter auszuschöpfen.

 

«Wir blicken auf ein textiles 2016 zurück», resümierte Präsident Rolf Schmitter an der 7. Mitgliederversammlung von «Textilland Ostschweiz» im Würth Haus Rorschach. «Mit der Lancierung der beiden ‹Textilland Explorer Touren› zwischen Bodensee und Alpstein, der Durchführung der ‹Textilland Classic Tour› zwischen Arbon, Rorschach und St.Gallen im zweiten Jahr und der Eröffnung der beiden Textilwege entlang von historischen Textilgebäuden in der Stadt St.Gallen und bis ins Sitterwerk haben wir attraktive neue Angebote geschaffen.»

Perle «Textilwirtschaft»

Peter Kuratli, Leiter des Amts für Wirtschaft und Arbeit des Kantons St.Gallen, bezeichnete die Textilwirtschaft in seinem Referat als «Perle» der Ostschweiz: «Der Verein schlägt die Brücke von der Vergangenheit in die Zukunft, er hat dem Textilen in unserer Region ein Gesicht gegeben. Die breite Unterstützung und das Engagement der Wirtschaft – finanziell und mit Manpower – überzeugen. Dieses Potenzial müssen wir gemeinsam nutzen.» Für Andreas Schwarz, den stellvertretenden Leiter des Amts für Kultur des Kantons St.Gallen, ist klar, dass dieses Engagement weiterentwickelt werden muss: «Die Arbeit von ‹Textilland Ostschweiz› ist auch für das kulturhistorische Gesamtbild der Ostschweiz äusserst wertvoll.» Der Verein arbeitet in Kooperation mit den Tourismus-Destinationen, dem Schweizer Textilverband «Swiss Textiles», dem Textilmuseum St.Gallen und weiteren Partnern wie der EMPA daran, die Ostschweiz touristisch als «Textilland» zu positionieren.

Textile Ausstellungen

Im Rahmenprogramm konnten die über 50 Teilnehmenden der Mitgliederversammlung einen Blick hinter die Kulissen des Forums Würth Rorschach und der am Wochenende zu Ende gegangenen Ausstellung «Prêt à toucher» der Swiss Textile Collection werfen, welche «Textilland Ostschweiz» mit ermöglicht hatte. Diese Ausstellung trug ebenso stark zur Wahrnehmung des Textilen in der Ostschweiz bei wie dies auch das Gemeinschaftsprojekt «iigfädlet» mit parallelen Ausstellungen und Veranstaltungen von acht Appenzeller und St.Galler Museen tun wird, die am 29. April 2017 eröffnet werden. Auch auf anderen Ebenen gehen die Ideen für neue Angebote nicht aus: «Auf der Textilland Explorer Tour warten neue Überraschungen, und wir werden noch in der ersten Jahreshälfte eine neue App zu den Textilwegen St.Gallen lancieren», blickt Rolf Schmitter voraus.

Mehr Informationen auf www.textilland.ch, www.textilweg.ch, www.iigfädlet.ch und www.swisstextilecollection.ch.

Wechsel im Vorstand

Die Mitgliederversammlung in Rorschach verabschiedete drei Vorstandsmitglieder der ersten Stunde mit grossem Dank und Applaus: Max R. Hungerbühler, Ehrenpräsident von Swiss Textiles, Vincenzo Montinaro, CEO der AG Cilander in Herisau, und Rainer Zigerlig hatten sich seit der Gründung des Vereins mit grossem Engagement und Herzblut für «Textilland Ostschweiz» eingesetzt. Neu in den Vorstand gewählt hat die Versammlung Andreas Marty, Leiter Verkauf und Marketing der Säntis-Schwebebahn AG, und David Rygula, COO von Bischoff Textil AG.

«Textilland Ostschweiz» ist ein breit abgestützter Verein, getragen von den führenden Textilunternehmen der Ostschweiz, den Tourismus-Destinationen der Kantone Thurgau, St.Gallen und beider Appenzell sowie führenden Hotels der Region. 2010 gegründet, entwickelt er touristische Angebote, die das textile Know-how und Erbe der Ostschweiz erlebbar machen. Aktuell zählt der Verein rund 50 Mitglieder, assoziierte Partner und Gönner. Zur Private-public-Partnership tragen auch die vier Kantone sowie die Region Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee bei. Punktuelle Projektunterstützung gewähren auch die Stadt St.Gallen und der Lotteriefonds des Kantons St.Gallen.

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