Familienplattform informiert über Best-Practice-Beispiel und wählt Vorstand

Friday, 30. March 2012

Die Familienplattform Ostschweiz regte in St. Gallen an einer öffentlichen Veranstaltung an, die Familienfreundlichkeit als betriebswirtschaftliche Notwendigkeit zu betrachten. Der Vorstand wurde neu gewählt, und es stehen neue Herausforderungen an.

Der Vorstand der Familienplattform Ostschweiz (FPO) wurde an der Generalversammlung vom Dienstagabend, 27. März 2012, in St.Gallen neu gewählt. Die neuen Vorstandsmitglieder heissen Nadine Hoch aus Degersheim, Geschäftsleiterin des Kindertagesstätten-Netzwerks, und Christoph Stäheli aus Flawil, Leiter Personal der Division Food bei der Bühler AG in Uzwil. Im Amt bestätigt wurden Präsident Christof Stürm, CEO der Steinemann Technology AG in St.Gallen-Winkeln, und die beiden bisherigen Mitglieder Suzanne Schenk aus Wil und Priska Ziegler aus St.Gallen.

Präsident Christof Stürm sagte, dass die FPO ihr Engagement dieses Jahr weiter ausbauen möchte und zum Beispiel bereits eine Erfahrungsgruppe über beste Lösungen für Familienfreundlichkeit in der Ostschweiz angedacht habe. Zudem wolle die FPO im Hinblick auf sämtliches Potenzial auch einen verstärkten Fokus darauf legen, wie das Know-how älterer Mitarbeitender besser genutzt und weitergegeben werden könne.

«Familienfreundlichkeit - blosses Marketing oder betriebswirtschaftliche Notwendigkeit?» lautete die herausfordernde Frage an der öffentlichen Informationsveranstaltung der Familienplattform Ostschweiz (FPO) im Anschluss an die Generalversammlung in St. Gallen. Die St. Gallerin Yvonne Seitz, Leiterin der Fachstelle Diversity & Family Care (übersetzt: Vielfalt und Familienbetreuung) bei der Versicherungsgesellschaft AXA Winterthur, und Christoph Müller, Leiter Human Resources bei AXA Winterthur, erläuterten, wie sie ihr Unternehmen auf Familienfreundlichkeit getrimmt haben. Sie vermittelten wertvolle Impulse, wie Firmenvertreter ihre Unternehmenskultur überdenken und flexible Arbeitszeitmodelle andenken können. Seitz nannte einige Grundsätze, die eine ganzheitliche, familienfreundliche Personalpolitik berücksichtigen sollte. Christoph Müller erwähnte überdies, dass sich in seinem Unternehmen das ausgewogene Geschlechterverhältnis positiv auf das betriebswirtschaftliche Ergebnis auswirke: «Ergebnisse gemischter Teams und deren Motivation sind besser.»

 

Weitere Informationen: www.familienplattform-ostschweiz.ch

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